Mein erster Workshop und ein Rezept für leckeres Low-Carb Knäckebrot

Letzte Woche hatte ich meinen ersten, kleinen Workshop! Und zwar bei meiner Freundin Denise und ihrer Mama-Mädls-Runde. Und ich muss sagen…das macht echt Spaß! Kochen, Quatschen, Tipps geben, und dann natürlich gemeinsam Essen. Yammiee…

Meine Freundin Denise und ich versuchen uns einmal im Monat zum Quatschen zu treffen. Klappt nicht immer, aber manchmal. Und wie das bei uns Mädels so ist, reden wir dann über Männer, Urlaub, die guten alten Zeiten, das ein oder andere Problemchen und manchmal auch über’s Essen. Und so erzählt mir Denise, dass sie und ihre Mama-Mädls sich jetzt in der Fastenzeit gerade Low-Carb ernähren. Um sich besser zu fühlen und ein, zwei überschüssige Kilos abzuspecken.

Ich bin natürlich gleich Feuer und Flamme und geb‘ sofort meinen (frisch gelernten) Senf dazu! Haha…ich  könnte stundenlang über gesunde Ernährung quatschen.

Aber hier nochmal kurz für alle an denen der Low-Carb-Trend bis jetzt spurenlos vorübergegangen ist:

Was ist Low-Carb?

Low-Carb heisst übersetzt ‚Wenig-Kohlenhydrate‘, und bei dieser Ernährungsform verzichtet man auf Kohlenhydrate, bzw. auf solche Lebensmittel, die viel Einfachzucker enthalten und uns schnell Energie liefern. Denn bei dem Wort ‚Kohlenhydrate‘ darf man nicht alle in einen Topf schmeissen, da muss man sehr wohl unterscheiden.

Es gibt nämlich Kohlenhydrate, die uns sehr viel schnelle Energie liefern, wie zum Beispiel Weizennudeln, Weißbrot oder Reis. Das ist gut, wenn wir Profisportler sind, die zum Wettkampf schnell Energie brauchen, beim Abnehmen sind sie eher kontraproduktiv, da sie unseren Blutzuckerspiegel zwar schnell ansteigen, aber auch schnell wieder abfallen lassen und somit nicht lange sättigen. Wir bekommen schnell wieder Hunger, sogar richtige Heisshungerattacken.

Kohlenhydrate sind NICHT gleich Kohlenhydrate

Es gibt aber auch Kohlenhydrate die uns lange sättigen, unsere Verdauung ankurbeln und Giftstoffe aus dem Körper bringen, nämlich die Ballaststoffe. Ja, auch das sind Kohlenhydrate, und diese sind gerade beim Abnehmen wichtig. Ballaststoffe kann unser Körper nicht aufnehmen, das heisst, sie liefern uns keine Energie, machen aber trotzdem satt. Richtig lange sogar. Diese sind vor allem in Gemüse, Obst und Vollkornprodukten enthalten.

Du siehst schon…Kohlenhydrate sind nicht gleich Kohlenhydrate. Bei der Low-Carb-Ernährung werden jedoch vor allem die Kohlenhydrate gestrichen, die in unserem Blut Achterbahn fahren und somit für Heißhungerattacken sorgen. Lässt man diese weg, pendelt sich der Blutzuckerspiegel wieder im grünen Bereich ein, und man hat nicht das Gefühl ständig was naschen zu müssen.

So gesehen, macht Low Carb, gerade wenn man ein paar Kilos verlieren möchte, durchaus Sinn. Aber, wie gesagt…nur auf die schlechten Kohlenhydrate verzichten, von den ‚Guten‘ dürfen ruhig ein paar mehr in der Ernährung auftauchen…die Menge machts. Wie immer.

Der Low-Carb-Workshop

Bei einem Low-Carb-Workshop will man erfahren wie man geliebte Lebensmittel oder Speisen am Besten durch eine leichtere, Low-Carb-Variante ersetzen kann. Da waren Fragen wie: Gibt es Low-Carb-Knödel? Wie sieht’s mit Brot aus? Muss ich ganz auf Süßes verzichten? Darauf bin ich beim Workshop eingegangen, und was soll ich sagen…wir haben geschlemmt!

Es gab einen leckeren Smoothie, Spinatknödel und Topfenknödel, Knäckebrot und Gemüsesticks mit diversen Aufstrichen, einen richtigen Sattmachersalat und zum Nachtisch noch leckere Kokos-Kugeln. Ausserdem hab ich den Mädls gezeigt wie man sich Suppengewürz ganz leicht selber machen kann, das Rezept findest du übrigens HIER!

Und damit du auch noch was davon hast gibt’s hier das Rezept für das Low-Carb-Knäckebrot. Jaaa…Knäckebrot kann man ganz leicht selber machen, dieses kommt sogar ganz ohne Mehl aus! Guck mal:

Low-Carb-Knäckebrot

ZUTATEN für 1 Blech

  • 50g Sonnenblumenkerne
  • 50g Sesam
  • 50g geschroteten Leinsamen
  • 25g Flohsamenschalen gemahlen
  • 50g Chia-Samen
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Brotgewürz
  • 2 TL Öl
  • warmes Wasser

ZUBEREITUNG

  1. Ofen auf 150 Grad vorheizen.
  2. Sonnenblumenkerne und Sesam ohne Fett in einer Pfanne goldbraun anrösten.
  3. Anschließend die Kerne mit allen anderen trockenen Zutaten vermischen. Nun so viel warmes Wasser dazu dass ein eher flüssiger Brei entsteht.
  4. Die Masse gleichmäßig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen und ganz dünn verstreichen. Am besten ein zweites Backpapier oben drauf legen und die Masse so dünn wie geht ausrollen. Nun für 60-80 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben. Die Backzeit kommt auf die Dicke des Knäckebrotes an. Wenn es eher dickere Cracker sind dauert es etwas länger bis sie komplett durchgetrocknet sind.
  5. Nach 20 Minuten das Blech kurz rausnehmen und das Knäckebrot in Scheiben oder Quadrate schneiden.
  6. Wieder zurück in den Ofen geben und weiter 40-60 Minuten backen.
  7. Zwischendurch immer wieder den Backofen öffnen, damit die Feuchtigkeit raus kann.

Uuuunbedingt ausprobieren! Ich liebe das Knäcke mit Butter oder Hummus, ausserdem lässt es sich ganz leicht überall hin mitnehmen und eine Weile aufbewahren.

Viel Erfolg beim Nachmachen!

Wenn du auch Interesse an einem Workshop für dich und deine Familie oder ein paar Freundinnen hast, lass‘ es mich wissen und schreib mir! Gerne informiere ich euch zu einem bestimmten Thema, lass‘ mir leckere Rezepte einfallen und beantworte eure Fragen zum Thema Ernährung. HIER geht’s zum Kontaktformular! Ich freu‘ mich.

Bis ganz bald und nochmal ein großes DANKE an Denise und den Rest der Gäng, hat seeehr viel Spaß gemacht! 😉

Tanja 😀

 

 

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2 Kommentare zu “Mein erster Workshop und ein Rezept für leckeres Low-Carb Knäckebrot

  1. Danke für den coolen, informativen und lustigen Workshop. Wir waren alle begeistert und wie du im Whatsapp Chat gesehen hast, sind wir eifrig beim nachkochen und backen weil es sl tolle Rezepte sind.
    Das Knäckebrot lieben meine 2 Jungs übrigens weil es so schön laut ist im Mund 🙂 🙂 🙂

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