Rezept: Tanja’s gsunde Wurstnudeln

Neulich gab es Wurstnudeln. Nicht bei mir, aber bei meinem Mitbewohner. Ich kam nach Hause, und das gaaanze Haus duftete danach! Ich war ziemlich hungrig in dem Moment, und wollte eigentlich sofort auch eine Portion davon haben. Aber…da ich ja eigentlich weder Wurst noch Nudeln esse, musste eine etwas abgewandelte, gesündere Alternative her.

Warum keine Nudeln? Grundsätzlich versuche ich alles was aus Weißmehl ist zu vermeiden. Also keine weißen Nudeln, keine Semmeln, kein Weißbrot, kein Blätterteig, keine Croissants, keine Kekse, usw.!

Du fragst dich gerade ob das Leben so noch Spaß macht? Jaaa, das tut es! Denn ich sehe das so…wenn ich selber zuhause koche, dann auf jeden Fall ohne Weißmehl! Wenn ich aber unterwegs bin, zum Beispiel auf Urlaub in Italien, dann esse ich worauf ich Lust habe, auch Pizza mit Weißmehlboden. Ich seh das dann nicht so streng…Ausnahmen sind erlaubt.

Aber warum denn jetzt eigentlich kein Weißmehl? Darauf möchte ich in einem eigenen Artikel noch mal ausführlicher eingehen, soviel sei aber gesagt: In Weißmehl ist viel Energie (in Form von Zucker!) enthalten, diese lässt unseren Blutzuckerspiegel rasant ansteigen, und danach genauso schnell wieder sinken. Die Blutzuckerachterbahn beginnt. Das heißt, dass wir schnell wieder Hunger bekommen und wieder was zu Essen brauchen. So entstehen die berühmten Heißhungerattacken!!

Dadurch, dass beim Weißmehl nicht das ganze Korn (Vollkorn) verwendet wird, sondern nur der innere Mehlkörper, sind darin keine wichtigen Vitamine, Nährstoffe und Ballaststoffe mehr. Die ganzen tollen Dinge stecken nämlich in und unter der Schale. Weißmehl liefert uns also viel Energie aber wenig bzw. keine Nährstoffe. Tote Kohlenhydrate…hast du vielleicht schon mal gehört.

Und warum keine Wurst?? Wurst ist ein stark verarbeitetes Lebensmittel bei dessen Herstellung durch Pökeln, Salzen oder Räuchern krebserregende Stoffe entstehen. Sie enthält ausserdem viel Cholesterin und gehärtete Fette. Davon sollten wir generell nicht zuviel zu uns nehmen. Hin und wieder ist aber ok. Wurst ist einfach kein ‚cleanes‘ Lebensmittel. Lies hier mehr zum Thema ‚Clean Eating‚.

So…was mach ich jetzt also wenn ich Lust auf Wurstnudeln habe? Ich mache mir welche, pimpe sie aber so auf, dass ich sie ohne schlechtes Gewissen essen kann. So ist meine Wurst-Buchweizennudel-Champignon-Wirsing-Pfanne entstanden. In diesem Rezept verwende ich Nudeln aus Buchweizen. Hier wird das volle Korn gemahlen und der Blutzuckerspiegel steigt langsamer an und sie halten schön lange satt. Du kannst aber auch andere Vollkorn-Nudeln verwenden.
Durch den Anteil an Champignons und Wirsing sind ausserdem viele gesunde Nähr- und Ballaststoffe enthalten, die Linsen liefern wertvolles Eiweiß! Und ich muss sagen…es schmeckt wirklich, wirklich lecker! Hier das Rezept:

Tanja’s gsunde Wurstnudeln

ZUTATEN für 2 Personen:

1 Zwiebel
4 Scheiben Hartwurst oder Speck
5 Champignons
6 Blätter Wirsing oder Grünkohl
4 EL Linsen (ich hatte eine offene Dose!)
3 Handvoll Buchweizennudeln
etwas Butterschmalz
Salz und Pfeffer

ZUBEREITUNG:

Zwiebel, Hartwurst und Champignons in kleine Würfel schneiden und in etwas Butterschmalz andünsten.

In der Zwischenzeit die Buchweizennudeln weichkochen.

Dann Linsen und Nudeln in die Pfanne dazugeben und alles durchmischen. Abschmecken, würzen – und ohne schlechtes Gewissen geniessen!

Schönes Ausprobieren! Lass mich wissen wie’s dir geschmeckt hat.

XXX Tanja

Ps.: Wie pimpst du ungesunde Mahlzeiten auf? Machst du das überhaupt oder isst du einfach die normale Variante?

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