Clean Eating – Isst du schon ’sauber‘?

Viel Arbeit, wenig Freizeit, mieses Wetter, zuwenig Sport…mal kurz nicht aufgepasst und schon zeigt die Waage wieder 2 Kilo mehr an. Grrrr….! Natürlich sind nicht nur diese Umstände daran schuld sondern vielmehr die Tatsache dass ich einfach wieder zuviel und zu ungesund gegessen habe. Trotzdem…2 Kilo. Vielleicht magst du jetzt denken: Was sind schon 2 Kilo!? Aber…für mich sind das einfach 2 Kilo zuviel! Punkt. Ich fühl mich nicht mehr wohl…die Hosen zwicken.

Zeit sich wieder etwas mehr um die gesunde Ernährung zu kümmern.

Ich koche ja an sich gerne und gesund…aber grad wenn ich viel Arbeit hab und von einer Kundin zur nächsten sause und dann den ganzen Nachmittag im Hotel verbringe…da ist gute Organisation gefragt damit man tagsüber dann nicht auf ungesunde Snacks zurückgreifen muss.

Naja…in letzter Zeit hab ich das nicht so genau genommen – hier mal schnell ein Wurstweckerl, meinen leckeren Lieblingskakao zum Frühstück, kurz mal einen Burger verspeist…und jetzt hab ich den Salat…oder besser die Pommes…direkt auf den Hüften.

CLEAN EATING – Keine Fertigprodukte mehr, kein Weißmehl, kein Zucker…dafür viel frische Zutaten, hochwertige Produkte, frisch zubereitet!

So oft es geht versuche ich mich ‚clean‘ zu ernähren. Was heißt das?

Clean Eating (sauber, rein Essen) ist keine Diät, sondern eine Ernährungsform bei der auf jegliche Fertigprodukte, Zusatzstoffe, künstliche Süßstoffe sowie auf weißen Zucker und Weißmehlprodukte verzichtet wird.

Also eigentlich nix Neues…aber ‚Clean Eating‘ klingt nun mal gut.

Im Grunde ist es ganz einfach: Je natürlicher, ursprünglicher und gesünder die Lebensmittel sind umso besser. Sie liefern uns mehr wertvolle Nährstoffe und geben uns damit Energie, Kraft und ein gutes Körpergefühl. Wir fühlen uns rundum wohl! Das wollen wir doch alle, oder?

Lust es mal auszuprobieren? Hier ein paar Tipps:

  • Schau beim Einkauf immer auf die Zutatenliste der Produkte!

    Hier versteckt sich eine ganze Menge. E-Nummern, Zusatzstoffe, Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker. Grundsätzlich gilt: Je kürzer die Zutatenliste umso besser! Wenn du etwas entdeckst das du nicht kennst…lass die Finger davon!

    clean-eating-zutatenliste

  • Koche selbst!

    So weißt du genau was drin ist! Manchmal ist es einfacher, schneller und unkomplizierter ein Fertiggericht aufzumachen und in die Mikrowelle zu schieben…mag sein. So ein Essen macht vielleicht kurz satt, versorgt dich aber nicht mit den nötigen Nährstoffen. Gar nicht. Das geht eine Weile gut, sogar einige Jahre, aber irgendwann hat dein Körper genug und er fängt an rumzuzicken. Ein Wehwehchen hier, ein Aua da. Zeichen dafür, dass du deinem Körper nicht das gibst was er braucht. Und das sind nun mal Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe und Co.
    Versuch‘ alles was du fertig gekauft hast selber zu kochen…es ist einfacher als du denkst!

  • Iss frisches, saisonales Obst und Gemüse aus der Region!

    Such dir einen Bauernhof mit Hofverkauf in deiner Nähe. Da bekommst du immer das was gerade Saison hat.

  • Achte auf gute Qualität!

    Besorge auch Eier, Fleisch und Milchprodukte aus der näheren Umgebung und vorzugsweise in Bio-Qualität. Dann kannst du dich davon überzeugen dass die Tiere artgerecht gehalten werden und genügend Auslauf haben.

  • Plane deinen Tag!

    Wenn du zu Mittag keine Zeit zum Kochen hast, dann bereite dir doch in der Früh oder am Vorabend noch etwas zu das du mitnehmen kannst. Das ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber ganz wichtig! Wenn man dann nämlich Hunger bekommt und nichts Anständiges dabei hat, dann greift man ganz schnell zu Ungesundem!

  • Backe dein Brot selbst!

    Zu Beginn meiner Ernährungsumstellung vor 2 Jahren habe ich gar kein Brot mehr gegessen. Das würde ich dir auch empfehlen wenn du Abnehmen willst. Mittlerweile ess ich aber wieder welches, jedoch nur mehr Selbstgebackenes, und das in Maßen! Den Grund dafür und ein einfaches Rezept findest du HIER.

  • Hör auf deinen Körper!

    Manche mögen Frühstück, andere nicht, die Einen vertragen Kohlenhydrate besser, die Anderen das Fleisch…dein Körper sagt dir normalerweise ganz gut was ihm guttut und was nicht. Leider haben wir verlernt auf ihn zu hören. Fang an bewusst zu Essen und deinen Körper zu beobachten!

clean-eating-kuerbis

Wenn du dich an diese paar Dinge hältst dann bist du auf einem guten Weg dich fitter, energiegeladener und wohler zu fühlen!
Und ganz wichtig: Versuch so oft wie möglich ‚clean‘ zu essen, aber iss nur was dir auch schmeckt! Wenn du keinen Brokkoli magst, dann iss ihn nicht!

Genieß‘ dein Essen, es soll dir schmecken und du sollst Spaß dran haben!

Und wenn du eine Feier hast, oder die Oma ein Stück Kuchen gebacken hat, dann genieß es. Ohne schlechtes Gewissen!

So…mein Gemüsefach im Kühlschrank ist voll…ich bin startbereit! Und natürlich gibt’s hier auf’m Blog immer wieder leckere und gesunde Rezepte von mir!

Machst du mit?

Grüße aus den Bergen…

Tanja

 

 

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